Der Sohn eines alliierten Besatzungssoldaten erlebt Rassismus und Gewalt innerhalb und außerhalb seiner deutschen Familie. Man schimpft ihn Franzosenbalg, Judenbengel, nordafrikanischer Bastard, Kümmeltürke und Kanake. Mit 14 Jahren erfährt er, woher sein leiblicher Vater stammt. Da drei Länder beteiligt sind, erschwert das seine Vatersuche, die ein Vierteljahrhundert dauert. Auf dem langen Weg zur Klärung seiner Identität zieht er ins Ausland, gerät an einen dämonischen Demagogen, wird Kommunist und Dritte-Welt-Fan und erforscht die bunte Mischung seiner Vorfahren.
Das Buch gewährt einen kritischen Blick auf die Deutschen aus der Perspektive eines Feindeskindes. Gleichzeitig ist es ein Beitrag zur aktuellen Zuwanderer- und Flüchtlingsdebatte.
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Über den Autor

Peter García wurde 1946 als Kind einer Deutschen und eines Algerienfranzosen spanischer Herkunft geboren. Seine Biografie hat er unter dem Titel „Franzosenbalg. Völker sind zum Mischen da“ herausgegeben. In Frankreich veröffentlichte er sie als „Le fils allemand inconnu“.
Peter García lebt in Hamburg und ist vom Schreibfieber gepackt. Mit der Dystopie „2084: Genies & rasierte Affen“ erschien sein erster belletristischer Roman, der sich – der Titel macht es bereits deutlich – mehr der Zukunft als seiner eigenen Vergangenheit widmet.
Mit „Herrin der Gedanken“ legt er seinen zweiten Roman nach, eine Fortsetzung findet dieses Buch in dem Ende 2024 erschienenen Roman „Gedankenwende“.
Der Autor arbeitete als Maschinenexporteur, Fachjournalist und Lateinamerika-Berater für deutsche Unternehmen, Handelskammern und Ministerien. Er spricht mehrere Sprachen fließend, darunter Englisch, Spanisch und Französisch. Längere Arbeitsaufenthalte in Großbritannien und Kolumbien und seine Reisen in viele Länder der Welt verschafften ihm einen Einblick in unterschiedlichste Lebensweisen, die in seine Publikationen einfließen.
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