Starke Frauen im Verlagsgeschäft

Immer wenn Sie ein Buch aus unserem Programm ausgelesen haben, sollten Sie zwei Dinge denken: „Schade, schon vorbei“ – und: „Das war es wirklich wert zu lesen“.

Jana Rogge – Verlegerin

Die Gründerinnen des Ultraviolett Verlags sind in der Verlagslandschaft keine Unbekannten: Seit 2014 arbeiten sie unter dem Imprint Eckhaus Verlag an den Themen Zeitgeschichte, Kulinarik und Wissenschaften. In diesen Jahren sind ihnen immer wieder Manuskripte vorgestellt worden, die eine bemerkenswerte Qualität hatten, jedoch leider nicht zum Verlagsprogramm passten. So reifte der Entschluss, mit dem Ultraviolett Verlag einen eigenen Verlag für genau diese Literatur zu gründen. Im Frühjahr 2020, mitten in den Wirbeln der Corona-Krise, wurde dieser aus der Taufe gehoben. Mit Optimismus und Ehrgeiz visiert das Verlagsteam nun eine arbeitsreiche Zukunft an.

Auf der Team-Seite des Eckhaus Verlags erfahren Sie, wenn Sie möchten, noch mehr Details zu den Gründerinnen, ihren Visionen und ihrem beruflichen Hintergrund.

1
Jahr
4
Autoren
5
publizierte Bücher
48
gelesene Manuskripte

Unser Motto: Lesen für die Seele

Die Bücher für das Verlagsprogramm des Ultraviolett Verlags werden ausgewählt, weil wir glauben, dass der Autor etwas wirklich Lesenswertes geschrieben hat. Wir präsentieren dabei viele neue Autoren jenseits der „Star-Meile“ mit ihren Werken, die uns vollends überzeugt haben. Diese Bücher schaffen es oft zu Unrecht nicht auf die Listen der Bestseller-Verlage, weil keine großen Namen oder bekannten Persönlichkeiten dahinterstehen, die dem Verlag von vornherein eine Menge Umsatz garantieren. Doch es wäre schade, diese wirklich guten und zum Teil hervorragenden Werke deswegen ungelesen zu wissen. Wir sind angetreten, diese Perlen zu entdecken und Ihnen, liebe Leser, vor die Füße zu legen.

Unser Motto ist deshalb: Alle Bücher des Ultraviolett Verlags sind kleine Entdeckungen!

Es ist uns sehr wichtig, eine faire Verlegerpolitik gegenüber unseren Autoren und unseren Lesern zu betreiben. Wenn wir uns entscheiden, einen Titel zu veröffentlichen, dann tun wir das aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln. Eventuell nehmen wir das Verfahren der Subskriptionsbestellungen zur Hilfe, um einen Teil der Druckkosten vorab zusammenzutragen. Wir verlangen von unseren Autoren keine finanzielle Beteiligung an der Buchproduktion.

Als junger Verlag bedeutet das für unser Programm, dass wir uns aus wirtschaftlicher Sicht in den ersten Jahren auf eine Handvoll Titel pro Jahr beschränken müssen. Wir müssen wahrscheinlich trotzdem viele gute Manuskripte – zugunsten der ausgesuchten sehr guten – ablehnen oder auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten. Der Grund ist einfach: Nur durch ein konsequentes eigenes Lektorat erreichen wir, dass unsere Bücher durchweg halten können, was wir Ihnen vorab vesprochen haben – eine lesenswerte Sammlung von literarischen Entdeckungen zu sein.

Informationen für Autoren

Zuallererst möchten wir bitten, dass Sie Manuskripteinsendungen vorab mit dem Verlag absprechen. Am liebsten per E-Mail, ansonsten telefonisch.

Wir möchten aus der Einsendung zwei Dinge erkennen: Worum es in dem Buch geht und wie es geschrieben ist. Dazu brauchen wir ein ausagekräftiges Exposé, ein oder zwei Probekapitel (ca. 10–20 Seiten) und evtl. das Inhaltsverzeichnis. Eine kurze Vita mit Angabe über bereits veröffentlichte Bücher gibt uns eine Vorstellung Ihrer Person.

Die Einreichung sollte digital erfolgen, als PDF oder Textdatei. Von unverlangt eingesendeten Manuskripten in Papierform bitten wir abzusehen – das frustriert nur beide Seiten: Uns, weil wir das Papier in unserem dezentralen Arbeitsprozess nur schwer handhaben können und Sie, weil Sie zu lange auf eine Antwort warten müssen.

Außen hui, innen pfui – nicht mit uns! Wir stellen nicht nur an die Verarbeitung unserer Publikationen hohe Ansprüche, sondern unsere Bücher sollen auch verständlich, gut lesbar, inhaltlich plausibel und formal richtig sein. Daher müssen vor dem Druck mit kritisch-konstruktivem Blick die Schwachstellen in Texten geklärt werden, bevor unsere Leser diese am Ende finden. Unsere Lektoren stellen dafür die richtigen Fragen und schlagen die passenden Lösungen vor. Regelkundig wie pragmatisch optimieren sie den Text, bis dieser reif für die Veröffentlichung ist. Alle Veränderungen sind für unsere Autoren natürlich nachverfolgbar.

Konkret bedeutet das für unsere Arbeit, dass wir auf folgende Punkte besonders achten:

  • Wurden im Dokument sämtliche Schreibweisen einheitlich und alle Eigennamen korrekt verwendet?
  • Hat der Autor eine Schwäche für bestimmte Redewendungen oder Worte, die zu häufig vorkommen?
  • Ist die Gliederung der Kapitel sinnvoll gewählt?
  • Ist ein roter Faden erkennbar?
  • Stimmt die Länge des Textes oder sind unnötige Längen enthalten/sind Gedankengänge noch weiter auszubauen?
  • Erreichen wir damit die entsprechende Zielgruppe?
  • Sind die Fakten alle korrekt wiedergegeben?
  • Und natürlich rücken wir dem Fehlerteufel hinsichtlich der Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion zu Leibe.

Auch wenn Sie bereits ein Profi für Stil und Rechtschreibung sind, ist man oft blind für den eigenen Text und die eigenen Schwachstellen. All unsere Bücher unterlaufen vor der Veröffentlichung daher ein umfangreiches Lektorat.

Wir haben uns verpflichtet, nur erstklassige Bücher zu publizieren. Dazu gehört selbstverständlich nicht nur die inhaltliche Seite, sondern auch ein fehlerfreier (Korrektorat) und handwerklich perfekter (Lektorat) Schreibstil.

Sofern das Manuskript bereits sachkundig lektoriert wurde, bieten wir das Korrektorat im Rahmen unserer Verlagsarbeit kostenfrei mit an, denn es gehört zum Fertigstellungsprozeß eines Buches unbedingt mit dazu.

Wenn Ihnen das Lektorat noch fehlt, haben Sie die Wahl, dieses bei uns in Auftrag zu geben oder bei einem anderen professionellen Lektor vorab erledigen zu lassen. Sie sind dabei nicht an uns gebunden – wir sehen ja, ob das Ergebnis druckfähig ist.

Wenn Sie das fertige Buch in den Händen halten, sollten Sie genauso zufrieden und glücklich über das Ergebnis sein wie wir auch. Wir haben hohe Ansprüche an die handwerkliche Qualität von Typografie und Layout, weswegen wir nur in Ausnahmefällen fremde Satzdateien entgegennehmen. Die Regel ist, dass unsere Grafikabteilung das Buch, passend zur Reihengestaltung des Verlags, in Satz, Layout und Grafik komplett gestaltet.

Wir senden Ihnen im Laufe der Arbeit unsere Entwürfe zu und nehmen Ihre Anregungen und Wünsche auf. Besonders die Cover-Gestaltung entscheidet maßgeblich mit, ob ein Buch von Lesern wahrgenommen und gekauft wird. Deswegen setzen wir diesen Gestaltungsprozess ganz an den Anfang der gemeinsamen Arbeit. Falls wir wider Erwarten nicht zu einem für beide Seiten perfekten Ergebnis kommen (was uns tatsächlich noch nie passiert ist), würden wir das Projekt lieber abbrechen, damit niemand ein ungutes Gefühl behält.

Wir sind als Verlag natürlich interessiert daran, unsere Bücher so gut wie möglich in der Presse, in Blogs und Buchbesprechungen zu platzieren. Wenn Sie als Autor hierzu Kontakte beitragen können, sind wir dankbar dafür. Konkret bedeutet das: Etwaige Presseexemplare müssen Sie nicht aus Ihrem Bestand der Autorenexemplare entnehmen. Sagen Sie uns, wer ein Exemplar für eine Rezension bekommen soll, und wir sorgen für den Versand.

Haben Sie eine andere Frage? Dann schreiben Sie uns!
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